Sonnenstrom

Wohin geht der Solarstrom?
Photovoltaikanlagen können sowohl netzgekoppelt als auch netzunabhängig betrieben werden. Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen auf Dächern, an Fassaden oder auf der grünen Wiese speisen den erzeugten Strom in das Stromnetz des Energieversorgers. Das Netz funktioniert wie ein riesiger Speicher und liefert 24 Stunden 100 Prozent Energie.
Netzunabhängige Photovoltaikanlagen – so genannte Inselanlagen – werden dort eingesetzt, wo eine Versorgung aus dem Stromnetz nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich ist. Hier wird der Solarstrom direkt genutzt oder mit Akkus zwischengespeichert.

Was ist Solarstrom?
Solarzellen erzeugen mittels Photovoltaik aus Sonnenlicht Strom. Ein Solarmodul besteht aus mehreren hintereinander geschalteten Solarzellen. Mehrere Solarmodule bilden zusammen einen so genannten Solargenerator.
Die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage liegt heute zwischen 20 und 25 Jahren.
Der Name Photovoltaik setzt sich aus den Bestandteilen Photos – das griechische Wort für Licht – und Volta – nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik – zusammen. Der photoelektrische Effekt wurde bereits im Jahre 1839 von dem französischen Physiker Alexandre Edmond Becquerel entdeckt. 1905 gelang es Albert Einstein, den Photoeffekt richtig zu erklären, wofür er 1921 den Nobelpreis für Physik bekam.
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