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	<description>Renewable Energy Journal</description>
	<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:38:43 +0000</pubDate>
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		<title>USA und Schottland wollen Offshore-Wind massiv ausbauen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 11:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nutzung von Windenergie auf hoher See ist weiterhin weltweit auf dem Vormarsch. Nun haben die USA und Schottland neue Initiativen angekündigt, um den sauberen Strom vom Meer noch stärker zu ernten.
Die Vereinigten Staaten verfügen über hervorragende Windverhältnisse, insbesondere an der Atlantikküste und auf den Großen Seen. Bisher wurden Offshore-Windenergieprojekte mit einer Kapazität von über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-469" title="ZE 33505" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/paul_langrock_33505-s1.jpg" alt="" width="255" height="170" />Die Nutzung von Windenergie auf hoher See ist weiterhin weltweit auf dem Vormarsch. Nun haben die USA und Schottland neue Initiativen angekündigt, um den sauberen Strom vom Meer noch stärker zu ernten.<span id="more-468"></span></p>
<p>Die Vereinigten Staaten verfügen über hervorragende Windverhältnisse, insbesondere an der Atlantikküste und auf den Großen Seen. Bisher wurden Offshore-Windenergieprojekte mit einer Kapazität von über 5.000 Megawatt beantragt oder befinden sich in Planung und Entwicklung, so der amerikanische Windverband AWEA. Nach Einschätzung des U.S.-amerikanischen Energieministeriums könnten von den anvisierten 300.000 Megawatt an Windenergie, die 20 Prozent der Stromproduktion bis zum Jahre 2030 erzeugen könnten, wahrscheinlich 50.000 Megawatt aus Offshore-Windenergie stammen. Erst kürzlich hatte sich in den USA ein Offshore-Konsortium aus 10 Bundesstaaten formiert, um koordiniert Offshore-Projekte anzustoßen und um den Realisierungsprozess zu beschleunigen. Das Cape Wind-Projekt in Massachusetts soll dabei eine Vorreiterrolle übernehmen.</p>
<p>Wenige Tage vor der US-Initiative hatte Schottland bekannt gegeben, die Offshore-Industrie noch stärker fördern zu wollen. Um das Energiepotential der schottischen Meeresgebiete besser nutzen zu können, sollen in naher Zukunft drei neue Cluster für Produktionsstätten entstehen. Der Plan für diesen Infrastruktur-Ausbau ist Teil des National Renewables Infrastructure Plan (N-RIP) der schottischen Wirtschaftsförderung Scottish Enterprise. Für den Bau von 11 Produktionsstätten für Offshore-Windanlagen in drei regionalen Clustern sei eine Investitionssumme von 223 Millionen Pfund aus privater und öffentlicher Hand notwendig. Insgesamt könnten dadurch bis zu 5.180 neue Arbeitsplätze entstehen.</p>
<p>Insgesamt 11 Regionen kommen für die Förderung in Frage: Dundee, Methil Energy Park, Nigg, Hunterston, Aberdeen, Arnish, Campbeltown/Machrihanish, Ardersier, Kishorn und Peterhead. Diese Standorte sollen nach den Plänen der schottischen Regierung zu drei regionalen Produktionsclustern zusammenwachsen. Besonders relevant sei dabei der weitere Ausbau der Hafeninfrastruktur in Schottland. Dazu gehöre die Bereitstellung von Tiefseetechnologien, passenden Hafen-Kais, Krananlagen sowie großen Materialdepots.</p>
<p><a href="http://paul-langrock.de"title="Paul Langrock"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/paul-langrock.de');"><em>Foto: Paul Langrock</em></a></p>
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		<title>Neuer Weltrekord mit effizienter Solarzelle</title>
		<link>http://www.rejournal.de/2010/07/neuer-weltrekord-mit-effizienter-solarzelle/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 13:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FT</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher aus Baden-Württemberg produzieren Dünnschicht-Photovoltaikzelle mit 20,3 Prozent Wirkungsgrad. Rückstand zu multikristallinen Zellen wird damit immer kleiner.
Dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung
Baden-Württemberg (ZSW) ist die Produktion von Dünnschichtsolarzellen mit einem Spitzenwirkungsgrad von 20,3 Prozent gelungen. Mit der neuen Bestleistung übertreffen die Stuttgarter Wissenschaftler ihren eigenen Weltrekord - und minimieren damit den Vorsprung der den Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-466" title="zsw_cigs-anlage-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/zsw_cigs-anlage-s.jpg" alt="" width="233" height="170" />Forscher aus Baden-Württemberg produzieren Dünnschicht-Photovoltaikzelle mit 20,3 Prozent Wirkungsgrad. Rückstand zu multikristallinen Zellen wird damit immer kleiner.<span id="more-465"></span></p>
<p>Dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung<br />
Baden-Württemberg (ZSW) ist die Produktion von Dünnschichtsolarzellen mit einem Spitzenwirkungsgrad von 20,3 Prozent gelungen. Mit der neuen Bestleistung übertreffen die Stuttgarter Wissenschaftler ihren eigenen Weltrekord - und minimieren damit den Vorsprung der den Markt immer noch beherrschenden multikristallinen Solarzellen auf nur noch 0,1 Prozent. Die neuen Rekordzellen aus dem ZSW bestehen aus extrem dünnen Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-Schichten, kurz CIGS. Die neuen Ergebnisse sollen laut ZSW die Wirtschaftlichkeit der Dünnschichtphotovoltaik verbessern.</p>
<p>Die Weltrekordzelle besitzt eine Fläche von 0,5 Quadratzentimetern. Die halbleitende CIGS-Schicht und die Kontaktschichten sind insgesamt nur vier tausendstel Millimeter dick und damit um den Faktor 50 dünner als Standardsiliziumzellen. „Unsere Forscher haben die Zellen in einer Laborbeschichtungsanlage mit einem Simultanverdampfungsprozess hergestellt, der prinzipiell auch auf Produktionsprozesse übertragbar ist&#8221;, erklärt Dr. Michael Powalla, Mitglied im ZSW-Vorstand und Geschäftsbereichsleiter Photovoltaik. Das Fraunhofer ISE hat die Ergebnisse bestätigt. Die Erhöhung des Wirkungsgrades kommerziell umzusetzen werde aber noch einige Zeit dauern, so Powalla.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-467" title="zsw_cigs-modul_30x30-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/zsw_cigs-modul_30x30-s.jpg" alt="" width="233" height="170" />In den nächsten Jahren soll der Gesamtwirkungsgrad der relativ preisgünstigen CIGS-Dünnschichtsolarmodule von elf Prozent auf rund 15 Prozent steigen, schätzen Experten. Höhere Wirkungsgrade wiederum würden die Stromausbeute und somit die Rendite verbessern. Experten gehen davon aus, dass die CIGS-Dünnschichttechnik eine große wirtschaftliche Zukunft vor sich hat. Im Vergleich zu 2008 soll sich 2012 der Marktanteil der drei Dünnschichttechniken (amorphes Silizium, Kadmium-Tellurid und CIGS) bereits auf rund 30 Prozent verdoppeln.</p>
<p>Bei der Entwicklung von CIGS-Dünnschichtmodulen ist das ZSW<br />
international führend. Das Institut brachte die Technologie zusammen mit der Firma Würth Solar zur Industriereife. Würth Solar startete 2006 die damals weltweit erste Großserienproduktion von CIGS-Solarmodulen in Schwäbisch Hall.</p>
<p><em>Fotos: ZSW</em></p>
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		<title>König Fußball mit chinesischer Krone</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 08:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NR</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[FIFA-Präsident Joseph Blatter jubelt. Das ist noch nichts besonderes: Blatter jubelt gern und oft. Diesmal aber jubelt Blatter historisch: Es sei ein &#8220;historischer Moment&#8221;, sagte der Weltfußball-Boss, als die Unterschrift unter dem Vertrag getrocknet war. Der chinesische Photovoltaik-Konzern Yingli ist damit offizieller Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010.
Historisch daran ist, dass zum ersten Mal ein chinesisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-464" title="fifa_yingli-solar_01" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/fifa_yingli-solar_01.jpg" alt="" width="275" height="170" />FIFA-Präsident Joseph Blatter jubelt. Das ist noch nichts besonderes: Blatter jubelt gern und oft. Diesmal aber jubelt Blatter historisch: Es sei ein &#8220;historischer Moment&#8221;, sagte der Weltfußball-Boss, als die Unterschrift unter dem Vertrag getrocknet war. Der chinesische Photovoltaik-Konzern Yingli ist damit offizieller Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010.<span id="more-463"></span></p>
<p>Historisch daran ist, dass zum ersten Mal ein chinesisches Unternehmen als globaler Sponsor des bedeutendsten Sport-Events auftritt. Aber nicht nur das: Blatter beeilte sich darauf hizuweisen, dass mit Yingli erstmals ein Repräsentant aus der Branche für erneuerbare Energien mit der Fußball-WM wirbt. Der Vertrag erlaubt Yingli, weltweit Werbung mit der Fußball-WM 2010 und deren Logo zu betreiben. Dazu kommen umfassende Ticket-, Werbebanden- und Medienrechte - und die Möglichkeit, Yingli-Produkte in den Fanzonen der WM-Stadien zu präsentieren.</p>
<p>Merken Sie etwas? Obwohl Sie einen Artikel über Fußball und Solarstrom - beides urdeutsche Fachgebiete -  bereits im dritten Absatz lesen, sind Namen wie &#8220;Solarworld&#8221; oder &#8220;Q-Cells&#8221; noch nicht ein einziges Mal gefallen. Was nicht verwundert: Die Aktienkurse deutscher Sonnenstromkonzerne zeigen seit Monaten lediglich in eine Richtung - steil bergab. Und jetzt sollen ja auch noch die solaren Einspeisetarife hierzulande abgesenkt werden.</p>
<p>Insofern ist der Yingli-Sponsoren-WM-Vertrag eine sinnvolle Investition. Schon heute tummeln sich die Chinesen auf dem Markt in Germany, schon heute können sie zu deutlich günstigeren Preisen als Solarworld, Q-Cells und Co. ihre Solarsysteme anbieten. Und wenn es jetzt auch noch gelingt, die beiden urdeutschen Fachbereiche mit dem Namen &#8220;Yingli&#8221; zu verbinden, dann wird die Hütte brummen.</p>
<p>Q-Cells hat übrigens auch einen Sponsorenvertrag unterschrieben. Deutschlands größter Solarkonzern wird den Wissenschaftssommer auf dem Alten Markt in Magdeburg unterstützen.</p>
<p><em>Nick Reimer ist Chefredakteur des Online-Magazins <a href="http://www.wir-klimaretter.de"title="wir-klimaretter"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.wir-klimaretter.de');">wir-klimaretter.de</a></em></p>
<p><em>Foto: FIFA</em></p>
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		<title>Röttgens Rotstift: schön für Fernost, schlecht für Deutschland</title>
		<link>http://www.rejournal.de/2010/02/rottgens-rotstift-schon-fur-fernost-schlecht-fur-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 06:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinen Kürzungsplänen für Solarstrom wird Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) die weiter steigende Nachfrage nach Modulen nicht bremsen. Profitieren werden aber in Zukunft noch stärker China und andere asiatische Billiganbieter. Für manche deutsche Solarunternehmen wird Röttgens Rotstift das Aus bedeuten.
„Es könnte alles sogar noch viel schlimmer kommen&#8221;, war einer der Sätze, die man in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-461" title="bee_norbert_roettgen_100128-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/bee_norbert_roettgen_100128-s.jpg" alt="" width="194" height="170" />Mit seinen Kürzungsplänen für Solarstrom wird Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) die weiter steigende Nachfrage nach Modulen nicht bremsen. Profitieren werden aber in Zukunft noch stärker China und andere asiatische Billiganbieter. Für manche deutsche Solarunternehmen wird Röttgens Rotstift das Aus bedeuten.<span id="more-460"></span></p>
<p>„Es könnte alles sogar noch viel schlimmer kommen&#8221;, war einer der Sätze, die man in der letzten Woche am Rande des Branchentreffens der Erneuerbaren am häufigsten hörte. Fast hatte man den Eindruck, die Solarunternehmen wären - vorausgesetzt es bleibt bei den jetzigen Plänen - noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Schließlich hatte man in Berlin in den letzten Monaten über einer Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom von bis zu 30 Prozent laut nachgedacht. Dabei sorgte die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Degression dafür, dass bereits zum Beginn dieses Jahres neun Prozent weniger für Sonnenstrom gezahlt wird. Aus den 30 Prozent sind nun in Röttgens Papier vergleichsweise moderate 15 Prozentpunkte geworden. Zusammen mit der bereits vollzogenen 9-Prozent-Degression ergeben sich allerdings insgesamt auch sportliche 24 Prozent weniger im sonnigen Geldbeutel.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-462" title="rejournal_dscf0028-s1" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/rejournal_dscf0028-s1.jpg" alt="" width="255" height="170" />Den Häuslebesitzer, der auf seinem Dach die Sonnenenergie in Strom und damit in bares Geld umwandeln will, treibt Röttgens Rotstift nun noch mehr in die Arme von ausländischen Billigprodu- zenten. Denn die neuen Fördersätze machen Solaranlagen nicht unwirtschaftlich - vorausgesetzt, man muss nur noch etwa 2.500 Euro pro Kilowatt Spitzenleistung auf den Tisch legen. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal 2009 waren es laut Verbraucherzentrale Bundesverband noch 3.620 Euro.</p>
<p>Solaren Schwergewichten wie Solarworld wird dieser Preisdruck erwartungsgemäß weniger weh tun als den vielen mittelständischen Unternehmen, schließlich lässt die Bonner Solarworld einen Teil ihrer Module inzwischen selbst im Reich der Mitte fertigen. Viele der kleineren Solarfirmen haben jedoch nicht nur ihren Firmensitz in Deutschland, sie produzieren auch hier. Darunter die meisten in Ostdeutschland: etwa 75 Prozent der Solarmodule kommen aus den neuen Ländern. Da sie beim Preiskampf nicht mitmachen können, wären viele ostdeutsche Unternehmen von den Kürzungen besonders betroffen.</p>
<p>In Berlin hatten sich deshalb in der letzten Woche sogar ostdeutsche Bundes- und Landespolitiker von Union und SPD zu einem „Solargipfel Ost&#8221; getroffen, um gegen den Plan des Umweltministers mobil zu machen. Der thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) verwies auf eine Umfrage des Bundesverbands der Solarwirtschaft, wonach 70 Prozent von 800 befragten Unternehmen der Branche die Kürzungspläne als existenzgefährdend ansehen.</p>
<p>Und auch an der Aktienbörse zeigte Röttgens Rotstift bereits Wirkung: Beim Marktführer für solare Wechselrichter zuckten die Anleger bereits, nur weil Konzernchef Günter Cramer angesichts der drohenden PV-Absenkungen mit einem etwas geringeren Wachstum rechnet: die Ebit-Marge von mehr als 20 Prozent sei nicht mehr zu halten. Er geht jedoch davon aus, die 1-Milliarde-Euro-Marke beim Umsatz knacken zu können. Trotzdem verlor SMA Solar in den letzten Tagen runde sieben Prozent.</p>
<p>Für die Solarunternehmen, die bereits jetzt unter dem Druck aus Fernost leiden, werden noch schwerere Zeiten anbrechen: Die Aktie von Q-Cells kostete vor gut zwei Jahren noch fast 100 Euro, heute gibt es die Papiere für rund zehn Euro das Stück. Noch miserabler sieht es bei Conergy aus: 20 Euro mussten Anleger einst für die Aktie bezahlen, heute bekommt man sie für weniger als einen Euro nachgeschmissen. Die Preise fallen und die Billigkonkurrenz aus China nimmt gnadenlos Marktanteile ab.</p>
<p>Im Februar will das Bundeskabinett voraussichtlich eine Entscheidung treffen. Nun wird in der Union überlegt, längere Übergangsfristen bis zum vollen Inkrafttreten der Kürzungen zu vereinbaren. Aber das ist noch völlig offen. Der Streit dürfte also weitergehen - viele kleine Solarfirmen werden allerdings den Ausgang dieses Streits nicht mehr erleben.</p>
<p><em>Fotos: BEE / REjournal<br />
</em></p>
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		<title>Bundesregierung plant weniger Kohle für Solarstrom</title>
		<link>http://www.rejournal.de/2010/01/bundesregierung-plant-weniger-kohle-fur-solarstrom/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<category><![CDATA[EEG]]></category>

		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung will die Einspeisevergütungen für Solarstrom deutlich herabsenken. Umweltminister Norbert Röttgen kündigte gestern in Berlin an, die im Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) garantierten Abnahme- preise für Strom aus Sonne von Hausdächern sollten im April um 15 Prozentpunkte gekürzt werden. Sollte der Neubau an Solaranlagen wegen der Einschnitte in den Folgejahren aber deutlich unter der 3.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-458" title="rejournal_dscf0030-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/rejournal_dscf0030-s.jpg" alt="" width="255" height="170" />Die Bundesregierung will die Einspeisevergütungen für Solarstrom deutlich herabsenken. Umweltminister Norbert Röttgen kündigte gestern in Berlin an, die im Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) garantierten Abnahme- preise für Strom aus Sonne von Hausdächern sollten im April um 15 Prozentpunkte gekürzt werden. Sollte der Neubau an Solaranlagen wegen der Einschnitte in den Folgejahren aber deutlich unter der 3.000 Megawatt-Grenze liegen, würde die Förderung wieder erhöht, sagte Röttgen. Verbesserung sind zudem für Hauseigentümer geplant, die ihren Strom nicht ins Netz einspeisen, sondern selbst verbrauchen.<span id="more-457"></span></p>
<p>Zunächst sollen die garantierten Abnahmepreise für Solarstrom von Hausdächern ab April einmalig um 15 Prozent gekappt werden - zusätzlich zur bereits zu Jahresbeginn umgesetzten Kürzung von neun Prozent. Die maximale Förderung sinkt dann von derzeit 39 Cent pro Kilowattstunde auf gut 33 Cent.</p>
<p>Daneben soll von Juli an auch der Zuschuss für PV-Module auf Freiflächen um 15 Prozent sinken. Den umstrittenen Einsatz auf Ackerflächen will Röttgen vom Sommer an sogar um 25 Prozentpunkte abbremsen.</p>
<p>Ausbauen will Röttgen dagegen die Prämien für den Eigenverbrauch: Hausbesitzer, die Solarstrom nicht ins Netz einspeisen, sondern selbst verbrauchen, gewinnen künftig fünf statt drei Cent pro Kilowattstunde. Das sei ein &#8220;Beitrag zur Dezentralisierung der Versorgung und eine Einladung an die Bürger, beim Klimaschutz aktiv mitzumachen&#8221;.</p>
<p>Ein neu eingebauter Mechanismus soll die solaren Vergütungssätze zudem noch stärker an die Marktentwicklung koppeln. Dazu soll das Förderziel von bisher 1.700 Megawatt Neu-Installationen auf 3.000 MW erhöht werden. Wird der Wert - wie 2009 - erreicht, sinken die Subventionen für das Folgejahr um zusätzlich 2,5 Prozent pro 1.000 MW. Wird er unterschritten, verringert sich die Kürzung um 2,5 Prozent pro 500 MW. So könne der Anteil des Solarstroms am Gesamtverbrauch bis 2020 von jetzt einem auf fünf Prozent wachsen. Zudem spare man etwa eine Milliarde Euro pro Jahr.</p>
<p>Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) äußerte scharfe Kritik an Röttgens PV-Rotstift: &#8220;Wenn die zusätzlichen Kürzungspläne im zweistelligen Prozentbereich Gesetz würden, dann wird die Klimapolitik der Bundeskanzlerin zur Makulatur&#8221;, sagte BSW-Präsident Günther Cramer. &#8220;Dann stehen dutzende deutsche Solarunternehmen vor der Insolvenz oder wären gezwungen, ihre Produktion aus Deutschland zu verlagern.&#8221; Auch SPD-Vizechef Klaus Wowereit warf der Regierung vor, &#8220;falsche Prioritäten&#8221; zu setzen: &#8220;Es droht eine Katastrophe für die Arbeitsplätze in dieser Wachstumsbranche, speziell in Berlin und Ostdeutschland&#8221;, sagte Berlins Regierender Bürgermeister. Der BSW sieht nun Investitionen von bis zu zehn Milliarden Euro bis 2013 gefährdet.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-459" title="rejournal_dscf0036-s1" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/rejournal_dscf0036-s1.jpg" alt="" width="255" height="170" />Davor warnt auch der SPD-Abgeordnete und Präsident der Organisation Eurosolar, Hermann Scheer. &#8220;Der Plan gefährdet Jobs in Deutschland, aber auch die geradlinige Entwicklung der Photovoltaik, bei der Deutschland weltweit an der Spitze ist&#8221;, sagte er der Frankfurter Rundschau. &#8220;Der einzigartige Vorteil des EEG war seine Berechenbarkeit. Der nun geplante Stop-und-Go-Prozess riskiert dauerhafte Schäden für die Entwicklung der Zukunftsbranche.&#8221; Dem widersprach Holger Krawinkel, Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, der eine Absenkung der Einspeisevergütung um 30 Prozent gefordert hatte. &#8220;Das ist ein gerade noch vertretbarer Kompromiss&#8221;, sagte er der FR. Die Solarlobby dürfe &#8220;diesen Kompromiss jetzt nicht noch einmal in Frage zu stellen&#8221;.</p>
<p>Greenpeace lobte zwar den Ansatz, den Eigenverbrauch zu stärken, kritisierte die Kürzungen aber als zu drastisch. &#8220;Es ist umwelt- und industriepolitisch verantwortungslos, die hervorragende Entwicklung der Solartechnologie mit einem Handstreich über Jahre zurückzuwerfen&#8221;, sagte der Energieexperte der Umweltorganisation, Andree Böhling, der FR. Und auch Grüne-Parteichef Cem Özdemir sagte, Röttgen &#8220;schwäche die Erneuerbaren&#8221;, sodass Deutschland drohe, &#8220;international aufs Abstellgleis zu geraten&#8221;.</p>
<p>Die neuen Regelungen sollen noch im Februar im Bundeskabinett abgesegnet werden, damit der Bundestag sie bis Anfang April in Kraft setzen kann. Betroffen von den geplanten Kürzungen sind nur neue Anlagen, für alte Anlagen gelten weiter die alten Fördersätze.</p>
<p><em>Fotos: REjournal</em></p>
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		<title>Solarbranche kritisiert Kürzungspläne</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NR</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt vor einer zu schnellen Absenkung der Solarstromförderung. Eine zusätzliche Reduktion der Fördersätze für Photovoltaikanlagen im zweistelligen Prozentbereich noch in diesem Jahr würden demnach große Teile der deutschen Solarwirtschaft nicht überleben. Nach einem Bericht der dpa plant das Bundesumweltministerium, die Förderung bereits im April 2010 und zum Jahreswechsel 2011 nochmals um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-455" title="ZE 35345" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/paul_langrock_ve35345n-s.jpg" alt="" width="202" height="170" />Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt vor einer zu schnellen Absenkung der Solarstromförderung. Eine zusätzliche Reduktion der Fördersätze für Photovoltaikanlagen im zweistelligen Prozentbereich noch in diesem Jahr würden demnach große Teile der deutschen Solarwirtschaft nicht überleben. Nach einem Bericht der dpa plant das Bundesumweltministerium, die Förderung bereits im April 2010 und zum Jahreswechsel 2011 nochmals um jeweils rund 15 Prozent zu senken.<span id="more-454"></span></p>
<p>Zum 1. Januar 2010 war die Förderung neuer Solaranlagen turnusgemäß bereits um rund zehn Prozent gesenkt worden. Weil im vergangenen Jahr die Anlagenpreise durch Überkapazitäten deutlich schneller gesunken waren als die staatliche Förderung, hatten Union und FDP ursprünglich zur Jahresmitte zusätzliche Kürzungen vorgesehen.</p>
<p>Der Verband zitiert ein Analystenpapier der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in dem es heißt, eine Absenkung der Solarstromförderung im zweistelligen Prozentbereich bedeute „das Aus für den europäischen Produktionsstandort&#8221;. Bei unverminderter Entwicklung könnte Solarstrom vom eigenen Hausdach jedoch bereits 2013 zum Preis konventioneller Verbraucher-Stromtarife erzeugt werden, sagt BSW-Solar Präsident Günther Cramer: Eine schnellere Reduktion der Solarförderung sei zwar möglich: Auch bei starkem Marktwachstum dürfe die Förderung jährlich um maximal 14 Prozent sinken. Der Verband sieht deshalb Spielraum für eine zusätzliche Absenkung von fünf Prozent</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-456" title="ZE 35347" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/paul_langrock_ve35347n-s.jpg" alt="" width="224" height="170" />Dem dpa-Bericht zufolge soll die Förderung noch in diesem Jahr um einmalig 16 bis 17 Prozent gekürzt werden. Ab 2011 sollen je nach Zuwachs jährlich 2,4 Prozent bei Anlagen von mehr als 3.000 Watt und 5 Prozentpunkte bei Anlagen von mehr als 3.500 Megawatt zusätzlich vorgenommen werden. Die geplanten Kürzungen der Regierung seien von der Branche nicht zu verkraften, so auch der energiepolitische Sprecher der Grünen Hans-Josef Fell: „So wie die letzte Regierung Merkel die deutsche Biokraftstoffindustrie zerstört hat, zerstört Schwarz-Gelb jetzt den deutschen Mittelstand&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.Paul-Langrock.de"title="Paul Langrock"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.Paul-Langrock.de');"><em>Fotos: Paul-Langrock.de</em></a></p>
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		<title>Solarworld knackt die Milliardengrenze</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 06:20:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Bonner Photovoltaik-Konzern Solarworld hat im Jahr 2009 erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz gemacht. Im Vergleich zu 2008 war dies eine Steigerung von zwölf Prozent. Nach einem Preisverfall bei Solarmodulen in den ersten neun Monaten konnte das Unternehmen im letzten Quartal 380 Millionen Euro umsetzen - nach 232 Millionen Euro im Quartal zuvor.
&#8220;Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-453" title="ZE 38359" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/paul_langrock_ve38359n-s1.jpg" alt="" width="255" height="170" />Der Bonner Photovoltaik-Konzern Solarworld hat im Jahr 2009 erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz gemacht. Im Vergleich zu 2008 war dies eine Steigerung von zwölf Prozent. Nach einem Preisverfall bei Solarmodulen in den ersten neun Monaten konnte das Unternehmen im letzten Quartal 380 Millionen Euro umsetzen - nach 232 Millionen Euro im Quartal zuvor.<span id="more-451"></span></p>
<p>&#8220;Wir haben den Mengenausstoß um mehr als ein Drittel gesteigert,&#8221; sagte Firmenchef Frank Asbeck Reuters. Grund für die Zuwächse war ein Nachfrageboom im letzten Quartal. Eine Prognose für 2010 wagte Asbeck nicht - sowohl die internationale Preisentwicklung als auch die deutsche Förderpolitik seien noch nicht absehbar.</p>
<p>Die auf den Markt drängende günstige Konkurrenz aus Asien hatte das Unternehmen zu Beginn des Jahres unter Druck gesetzt. Ein Preisverfall von 25 Prozent war die Folge. Andere Firmen wie Q-Cells und Solon waren bereits in die Verlustzone gerutscht.</p>
<p><a href="http://www.Paul-Langrock.de"title="Paul Langrock"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.Paul-Langrock.de');"><em>Foto: Paul-Langrock.de</em></a></p>
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		<title>Weihnachten gab es Windstrom kostenlos</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 06:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NR</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das gab es noch nie: Stromkonzerne, die am zweiten Feiertag fossil erzeugten Strom verkaufen wollten, mussten draufzahlen. Oder andersrum: Wer sich für diesen Tag über die Leipziger Strombörse EEX Energie beschaffte, bekam sogar noch Geld oben drauf - im Tagesmittel lag der Preis am Spotmarkt bei minus 3,6 Cent je Kilowattstunde. Bedeutet: Stromkonzerne mussten wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-449" title="ZE 34738" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/paul-langrock-34738-s1.jpg" alt="" width="255" height="170" />Das gab es noch nie: Stromkonzerne, die am zweiten Feiertag fossil erzeugten Strom verkaufen wollten, mussten draufzahlen. Oder andersrum: Wer sich für diesen Tag über die Leipziger Strombörse EEX Energie beschaffte, bekam sogar noch Geld oben drauf - im Tagesmittel lag der Preis am Spotmarkt bei minus 3,6 Cent je Kilowattstunde. Bedeutet: Stromkonzerne mussten wegen des Überangebotes 3,6 Cent je Kilowattstunde zahlen, damit sie ihren Strom los bekamen.<span id="more-448"></span></p>
<p>&#8220;Schuld&#8221; waren die Windräder: In der Nacht zum zweiten Weihnachtstag drückten sie zeitweise bis zu 20.100 Megawatt ins Netz - mehr als alle deutschen Atomkraftwerke in der Lage sind zu produzieren. &#8220;Schuld&#8221; waren aber auch der Einspeisevorrang für erneuerbaren Strom und die Großkraftwerke, die aufgrund ihrer mangelnden Flexibilität nicht in angemessenem Maße gedrosselt werden konnten: Es gab Strom in Hülle und Fülle. In den Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr lag bekam man den Strompreis am Spotmarkt sogar geschenkt - und 20 Cent je Kilowattstunde obendrauf.</p>
<p>Für Betreiber von Kohle- oder Atomkraftwerken ist das bitter: Bei einer Anlage mit 1.000 Megawatt Leistung musste der betreibende Konzern pro Stunde 200.000 Euro draufzahlen, weil er die Anlage so schnell nicht abfahren konnte. Linderung gab es für Eon, Vattenfall, RWE und Co. erst wieder zur Mittagszeit: Mit dem Zubereiten des Gänsebratens stieg der Energieverbrauch drastisch an, der erste Weihnachtsfeiertag hatte nach Angaben des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) (LINK) schon einen Drittel höheren Stromverbrauch mit sich gebracht.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-450" title="ZE 33908" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/paul-langrock-33908-s.jpg" alt="" width="200" height="170" />Solche Preisschwankungen werden sich mit zunehmendem Ausbau der regenerativen Energien häufen. Und sie sollen dem Verbraucher künftig zu Gute kommen: Wegen der Preisschwankung an der Börse werden die Versorger künftig Strompreise anbieten, die je nach Tageszeit oder aktueller Netzlast schwanken. Neue elektronische Stromzähler, die seit Jahresbeginn vorgeschrieben sind, sollen das dem Kunden &#8220;nutzbar&#8221; machen. Mit den neuartigen Stromzählern - umgangssprachlich oft als &#8220;intelligente Zähler&#8221; bezeichnet - soll es möglich werden, etwa die Waschmaschine bei Strom-Billigangebot nach Mitternacht automatisch anzuschalten. Oder den Geschirrspüler.</p>
<p>Attraktiv dürften die variablen Strompreise vor allem für jene Verbraucher sein, die ihre Stromnachfrage in großem Stil verlagern können. Besitzer von Elektrofahrzeugen zum Beispiel könnten diese immer dann betanken, wenn die Strompreise gerade niedrig sind. Großunternehmen praktizieren dieses sogenannte Demand Side Management, also die bewußte Steuerung der Stromnachfrage, längst. Die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland entfällt jedoch auf Kleinverbraucher. Dass auch diese häufig bereit sind, einzelne Aktivitäten - etwa den Start ihrer Waschmaschine - tageszeitlich zu verlagern, haben in den vergangenen Jahren mehrere Pilotprojekte gezeigt.</p>
<p>Die neuen Zähler müssen fortan in Neubauten und bei umfangreichen Modernisierungen von Gebäuden installiert werden. Nach einer Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Berg Insight wird die Wachstumsrate für die so genannten Smartmeter auf durchschnittlich 16,2 Prozent pro Jahr prognostiziert. 2014 sollen sich in Europa bereits 96,3 Millionen intelligente Stromzähler im Einsatz befinden, 2020 könnte das EU-Ziel, 80 Prozent aller Haushalte mit Smartmetern auszustatten, erreicht sein.</p>
<p><em>Fotos: <a href="http://www.Paul-Langrock.de"title="Paul Langrock"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.Paul-Langrock.de');">Paul-Langrock.de</a></em></p>
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		<title>UN-Klimakonferenz in Kopenhagen gestartet</title>
		<link>http://www.rejournal.de/2009/12/un-klimakonferenz-in-kopenhagen-gestartet/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HW</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mit einem eindringlichen Appell, die Erderwärmung gemeinsam zu bremsen, hat in Kopenhagen der UN-Klimagipfel begonnen.
Die Zeit für bloße Worte sei vorbei, sagte UN-Klimachef Yvo de Boer in seiner Eröffnungsrede. Er forderte verbindliche Klimaschutzziele und Soforthilfen für arme Länder. Der dänische Regierungschef und Gastgeber Lars Løkke Rasmussen nannte den Klimagipfel eine &#8220;herausragende Chance&#8221;. Die Welt könne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-445" title="unfccc_press_media_01-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/unfccc_press_media_01-s.jpg" alt="" width="289" height="170" />Mit einem eindringlichen Appell, die Erderwärmung gemeinsam zu bremsen, hat in Kopenhagen der UN-Klimagipfel begonnen.<span id="more-444"></span></p>
<p>Die Zeit für bloße Worte sei vorbei, sagte UN-Klimachef Yvo de Boer in seiner Eröffnungsrede. Er forderte verbindliche Klimaschutzziele und Soforthilfen für arme Länder. Der dänische Regierungschef und Gastgeber Lars Løkke Rasmussen nannte den Klimagipfel eine &#8220;herausragende Chance&#8221;. Die Welt könne sich nicht erlauben, sie zu verpassen.</p>
<p>Bis zum 18. Dezember verhandeln in Kopenhagen Vertreter aus 192 Staaten.</p>
<p><em>Foto: UNFCCC</em></p>
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		<title>Architektur fit für den Klimaschutz?</title>
		<link>http://www.rejournal.de/2009/11/architektur-fit-fur-den-klimaschutz/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HW</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>

		<category><![CDATA[Bauhaus]]></category>

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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der in Weimar und Dessau entwickelte Bauhaus-Stil ist international bekannt und berühmt. Nun wollen die Erben von Walter Gropius und Mies van der Rohe ihre Architektur auch fit machen für den Klimaschutz. Auf einem zweitägigen Kongress in Erfurt wurde genau darum gestritten.
Noch werden Solarmodule weltweit entweder einfach auf das Dach geschraubt oder landen gleich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-441" title="bauhaus-uni-weimar_screenhaus-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/bauhaus-uni-weimar_screenhaus-s.jpg" alt="" width="255" height="170" />Der in Weimar und Dessau entwickelte Bauhaus-Stil ist international bekannt und berühmt. Nun wollen die Erben von Walter Gropius und Mies van der Rohe ihre Architektur auch fit machen für den Klimaschutz. Auf einem zweitägigen Kongress in Erfurt wurde genau darum gestritten.<span id="more-440"></span></p>
<p>Noch werden Solarmodule weltweit entweder einfach auf das Dach geschraubt oder landen gleich auf der grünen Wiese als so genannte &#8220;Freiflächenanlage&#8221;. Schön ist das nicht und mit Architektur hat das schon gar nichts zu tun. Dass es so nicht weitergehen soll, in diesem Punkt waren sich Solarunternehmen und Bauhaus-Vertreter in Erfurt einig. &#8220;Die Integration der Solarmodule in die Fassade des Gebäudes ist eine der wichtigsten Aufgaben und eine designerische Herausforderung für die gesamte Solarbranche&#8221;, betonte Hubert Aulich, Chef der Erfurter PV Crystalox Solar und Vorsitzender des Vereins Solarinput, der den Kongress im letzten Jahr ins Leben rief. &#8220;Wir brauchen Innovationen, welche die neuen, ressourcenschonenden Technologien mit modernem Design verbinden.&#8221;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-442" title="bauhaus-solar_messe_erfurt-2-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/bauhaus-solar_messe_erfurt-2-s.jpg" alt="" width="255" height="170" />Wie das genau geschehen soll, darüber gab es im Erfurter Messezentrum immer noch sehr unterschiedliche Meinungen. Niedrigenergiehaus, Passivhaus, Plus-Energie-Haus? Für die Architekten sind dies nicht nur seltsam klingende Fremdwörter, viele von ihnen weigern sich sogar beharrlich, energieeffizient zu bauen und sprechen ihrerseits von neuen &#8220;Öko-Doktrin&#8221;. &#8220;Für die Architektur muss weiterhin der gestalterische Entwurf und das Design im Vordergrund stehen. Wir bauen nicht nach Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr&#8221;, sagte zum Beispiel die Londoner Architektin Annelie Kvick-Thompson und traf damit die Stimmung im Publikum.</p>
<p>Auch der irische Star-Architekt Brian Cody kritisiert die seiner Meinung nach übertriebenen gesetzlichen Vorgaben zur Dämmung von Gebäuden. &#8220;Bei der Dämmung werden überwiegend Kunststoffe eingesetzt. Damit bekommt man nicht nur ein Lüftungsproblem sondern hat irgendwann auch einen Haufen Sondermüll&#8221;, so seine Kritik. Der an der TU Graz lehrende Architekt plädiert für einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet werden müsse. Seit letztem Jahr gibt es mit dem von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) entwickelten Gütesiegel sogar schon ein Label, das für Bauherren und Architekten Kriterien entwickelt hat, die genau diese Ganzheitlichkeit gewährleisten sollen. &#8220;Wir fragen auch danach, was mit den Baumaterialien passiert, wenn es das Gebäude irgendwann nicht mehr gibt&#8221;, erklärte Heide Schuster vom Architekturbüro Werner Sobek, einem der Initiatoren der DGNB. &#8220;Das schließt Fragen des Recycling natürlich ein - damit nicht nochmal so etwas wie Asbest verbaut werden darf.&#8221;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-443" title="bauhaus-solar_messe_erfurt-1-s" src="http://www.rejournal.de/wp-content/uploads/bauhaus-solar_messe_erfurt-1-s.jpg" alt="" width="255" height="170" />Auf Seiten der Bauhaus-Universität will man ganz in der Tradition ihrer Gründer den Brückenschlag zwischen neuen Technologien und der Architektur wagen. Ganz aktuell sind dafür zwei neue Junior-Professuren geplant, bei denen Fragen der Integration grüner Technologien in das Bauingenieurwesen und in die Architektur im Mittelpunkt stehen sollen. &#8220;Architekten und Designer müssen die Nachhaltigkeit ihrer Produkte von der Planung, über die Konstruktion bis hin zum fertigen Gebäude von Anfang an mitdenken&#8221;, erklärte der Rektor der Bauhaus-Universität Weimar, Professor Gerd Zimmermann. Und selbst der erst vor wenigen Tagen neu berufene thüringische Bauminister Christian Carius (CDU) wies in seinem Grußwort darauf hin, dass auch die neue Landesregierung den Solarstandort Thüringen stärken und ausbauen will. &#8220;Thüringen hat hier die einmalige Chance, zum Vorreiter für die Integration moderner Solartechnologien in die Architektur zu werden&#8221;, betonte der Minister. Ein Bekenntnis, dass die etwa 300 Konferenzteilnehmer aufhorchen ließ. &#8220;Vielleicht sollte er dieses Grußwort gleich direkt an seinen CSU-Kollegen im Bund, Bauminister Peter Ramsauer, senden&#8221;, witzelte man daraufhin in der Erfurter Messe.</p>
<p>In der Immobilienwirtschaft scheint man bereits davon überzeugt zu sein, dass sich auch der &#8220;grüne Wert&#8221; von Immobilien verstärkt als Maßstab etablieren wird, denn Investitionen in die Effizienz von Gebäuden amortisieren sich bei steigenden Energiepreisen immer schneller. &#8220;Gebäude sind deshalb auch aus Renditeaspekten umso attraktiver, je nachhaltiger sie sind&#8221;, meinte Dieter Schempp, der bereits in den 70er Jahren die &#8220;grüne Architektur&#8221; propagierte und mit seinen zahlreichen Preisen und Büchern zu den Pionieren der Branche zählt. Dass dabei in Zeiten der Wirtschaftskrise die Bereitschaft von Investoren nachlässt, auch Bürogebäude mit Solartechnik auszustatten, musste aber auch er eingestehen.</p>
<p>Ebenso wurde in Erfurt diskutiert, wie sich Bestandsgebäude energetisch hochwertig sanieren lassen. Schließlich verbrauchen fast 15 Millionen Altbauten in Deutschland über 90 Prozent der Energie im Wohnungssektor. Doch auch hier gab es ausser einigen wenigen Vorzeige-Projekten nichts Neues. Nur einer der Gründe, warum man sich auch im nächsten Jahr wieder treffen will. Bei einem Vortrag fühlte man sich sogar an die schleppenden Klimaschutz-Verhandlungen erinnert: &#8220;Das Thema ist einfach zu ernst, als dass wir es uns leisten könnten, nichts zu tun&#8221;, hieß es da. Und: &#8220;Uns läuft die Zeit davon.&#8221;</p>
<p><em>Weitere Infos im Internet unter <a href="http://www.bauhaus-solar.de"title="Bauhaus.SOLAR"  target="_blank" onclick="javascript:urchinTracker ('/outbound/article/www.bauhaus-solar.de');">www.bauhaus-solar.de</a><br />
Fotos: Bauhaus-Universität Weimar / Messe Erfurt</em></p>
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