Bundesregierung plant weniger Kohle für Solarstrom

21. Januar 2010 HW

Die Bundesregierung will die Einspeisevergütungen für Solarstrom deutlich herabsenken. Umweltminister Norbert Röttgen kündigte gestern in Berlin an, die im Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) garantierten Abnahme- preise für Strom aus Sonne von Hausdächern sollten im April um 15 Prozentpunkte gekürzt werden. Sollte der Neubau an Solaranlagen wegen der Einschnitte in den Folgejahren aber deutlich unter der 3.000 Megawatt-Grenze liegen, würde die Förderung wieder erhöht, sagte Röttgen. Verbesserung sind zudem für Hauseigentümer geplant, die ihren Strom nicht ins Netz einspeisen, sondern selbst verbrauchen.
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Solarbranche kritisiert Kürzungspläne

15. Januar 2010 NR

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt vor einer zu schnellen Absenkung der Solarstromförderung. Eine zusätzliche Reduktion der Fördersätze für Photovoltaikanlagen im zweistelligen Prozentbereich noch in diesem Jahr würden demnach große Teile der deutschen Solarwirtschaft nicht überleben. Nach einem Bericht der dpa plant das Bundesumweltministerium, die Förderung bereits im April 2010 und zum Jahreswechsel 2011 nochmals um jeweils rund 15 Prozent zu senken.
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Solarworld knackt die Milliardengrenze

6. Januar 2010 NR

Der Bonner Photovoltaik-Konzern Solarworld hat im Jahr 2009 erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz gemacht. Im Vergleich zu 2008 war dies eine Steigerung von zwölf Prozent. Nach einem Preisverfall bei Solarmodulen in den ersten neun Monaten konnte das Unternehmen im letzten Quartal 380 Millionen Euro umsetzen - nach 232 Millionen Euro im Quartal zuvor.
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